Plusenergiehaus Planung

Planung eines Plusenergiehauses - Planen spart Geld!

Was ist bei der Planung eines Plusenergiehauses zu beachten?

Die Energie wird immer teurer. Steigende Strompreise und die immer knapper werdende fossile Energie Gas lassen Plusenergiehäuser immer attraktiver erscheinen. Die Energiesparhäuser setzen dabei auf unterschiedliche Heiz-Technologien, wie Geothermie, (zumeist Einsatz einer Erdwärmepumpe), Pellets-Heizung oder der Hackschnitzelheizung.

Oft wird diese Jahreszeiten-unabhängige Grundlastheizung um eine Luftwärmepumpe und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses ergänzt, um ausreichend Elektrizität erzeugen zu können. Gern kombinieren Hausbauer auch Photovoltaik und Solarthermie, um maximale Energieeffizienz zu erreichen.

Plusenergiehaus Konzept - so können sie Ihr Plusenergiehaus planen:

Das Plusenergiehäuser-Konzept steht für den geringstmöglichen Verbrauch fossiler Energien. Generell lautet der Ansatz, mehr Energie zu erzeugen, als im Haus verbraucht wird. Dies wird mittels einer hocheffektiv gedämmten Außenhülle sowohl 3-fach oder 4-fach verglasten Fenstern möglich. Selbst bei der Frischluftzufuhr gibt es den Ansatz der Wärmerückgewinnung, sodass durch das Lüften minimale Energieverluste entstehen.

Plusenergiehaus Kosten

Wie viel kostet ein Plusenergiehaus?

Ein Plusenergiehaus kostet in Fertigbauweise schlüsselfertig ca. 3200 bis 3400 Euro pro Quadratmeter (Stand Mai 2022). Damit übersteigen die Kosten die eines Massivhauses um ca. 20-30%.

Ist es rentabel, ein Effizienzhaus zu bauen?

Es ist rentabel, ein Effizienzhaus zu bauen, da die Mehrkosten sich über die Jahre amortisieren. Aufgrund weiterhin zu erwartender Steigerungen der Öl- und Gaspreise senken sich die Amortisationszeiten bei einem Effizienzhaus sukzessive ab.

Zukünftig lässt sich durch die ohnehin sehr energieeffiziente Bauweise der Energiebedarf bei Anpassungen an der Heizanlage und die Reduktion von Stromfressern noch leichter optimieren als bei einem standardmäßigen Einfamilienhaus in Massivbauweise.

Mehrkosten - Plusenergiehaus vs. Massivhaus

Initial gibt es bei dem Plus-Energie-Haus ein höheres Investment als bei herkömmlichen Häusern. Aufgrund der Nutzung regenerativer Energien anstelle von Atomstrom, Kohle oder Flüssiggas, tun Sie der Umwelt und den folgenden Generationen jedoch damit einen Gefallen und halten Ihren Energieverbrauch gering. Durchschnittlich 6000€ pro Jahr kann man mit einem solchen Energiesparhaus einsparen.

Einsparungen durch Synergien: Kombination Elektroauto und Plus-Energiehaus

Aufgrund der Energiequellen haben Sie mit Ihrem “Mini-Kraftwerk” darüber hinaus die Möglichkeit, ein Elektroauto zu laden, was die Ersparnis noch deutlich erhöht. Der Grund dafür ist, dass die Einspeisevergütung nicht annähernd mit der gewonnenen Reichweite Ihres Fahrzeugs in Relation zum Verbrauch eines Verbrenners vergleichbar ist. Das bedeutet: Mit dem Energieüberschuss ein Elektrofahrzeug zu laden ist also deutlich sinnvoller, als die überschüssige Energie ins Stromnetz einzuspeisen. Eine eingespeiste Kilowattstunde (kWh) bringt heutzutage (Stand 2022) unter 7ct / kWh. Eine ins Fahrzeug geladene Kilowattstunde bringt Ihnen durchschnittlich 5,4 km elektrische Reichweite. Für diese 5,4 km würden sie beim Verbrenner derzeit 0,76 € bezahlen. Vergleicht man also mit dem Verbrenner, ist die kWh 10x mehr wert als wenn man sie einspeist.

Plusenergiehaus mit Elektroauto ein Rechenexempel

Gehen wir bei unserem Szenario von einer jährlichen Fahrleistung von 15000 km aus und einem Durchschnittsverbrauch von 7 Litern Super Benzin bei einem Literpreis von ca. 2,00€, wobei mit mehr zu rechnen ist. Es ergeben sich Spritkosten in Höhe von mindestens 14€ pro 100 km, also 2100€ pro Jahr, hinzu kommen höhere Wartungskosten bei Verbrennern als bei vergleichbaren Elektrofahrzeugen.

Bei dem Elektroauto rechnen wir für unsere Modellrechnung mit 18,5 kWh (durchschnitt sind 15-19 kWh) Verbrauch pro 100km, bei Netzstrom lägen wir bei knapp 32 Cent pro kWh, das entspräche Energiekosten von ca. 5,90€ auf 100km und 888€ pro Jahr beim Elektroauto beim Laden an der Steckdose. Man muss jedoch bedenken, dass man prinzipiell, je nach Fahrprofil, schätzungsweise bis zu 70% der Mobilitätskosten einsparen kann, falls eine entsprechend dimensionierte PV-Anlage am Dach installiert ist.

Hohe Verbräuche sind nur mit Elektroauto möglich

Es erweist sich als sehr günstig, möglichst viel des selbst produzierten Stroms zu verbrauchen. Bei 15000 km Jahresfahrleistung mit einem Elektroauto ergibt sich eine höhere “Einspeisevergütung”, als würde man für knapp 7 ct pro kWh ins normale Netz einspeisen. Mit einem Elektroauto verdient man also quasi am der selbst “verfahrenen” Strom 32 Cent minus 7 Cent pro 100 km, also 25 ct pro 100 km, was auf 15000 km eine Differenz von ca. 700€ jährlich bedeutet. Man gewinnt viel Geld, wenn man den Strom selbst verbraucht, anstatt ihn einzuspeisen. Nur in Kombination mit einem Elektroauto sind hohe Eigenverbräuche, die das Plusenergiehaus wirklich wirtschaftlich machen, möglich.

Aufgrund der Jahreszeiten, muss natürlich in den dunklen Monaten Netzenergie für das Fahrzeug bezogen werden, dennoch lohnt das bei 5,90€ pro 100km immernoch im Vergleich zum Verbrenner-Fahrzeug. Im Sommer haben Sie dafür sehr viele Freikilometer und können die ein oder andere Spaßfahrt fast zum Nulltarif durchführen.
Auch beim Haus wird man nicht umhin kommen, im Winter Strom aus dem Netz zu beziehen und nachwachsende Energieträger wie Holz zu verfeuern.

Plusenergiehaus - Holz-Bauweise

Sollte ich ein Plusenergiehaus mit Holz bauen?

Es ist sinnvoll ein Plusenergiehaus mit Holz zu bauen, da pro verbaute Tonne Holz je ein Kubikmeter CO2 eingespart wird. Die in der Fertigung versteckten “grauen” Emissionen sind ebenfalls bei Holz geringer als bei anderen Baustoffen.

Somit leistet ein Plusenergiehaus aus Holz einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, der auch staatlich gefördert wird.

Plusenergiehaus Bungalow

Gerade im Bereich Plusenergie Bungalows, existiert auf dem Markt eine Fülle an Baufirmen, die ihr Traumhaus schlüsselfertig als Fertighaus-Lösung realisieren können. Um den Energiepass muss man sich bei solchen Lösungen keine großen Gedanken machen.

Plusenergiehaus Förderung

Die KfW-Bank gewährt für den Hausbau günstige Kreditkonditionen bis zu einer Kreditsumme von 150000 Euro je Wohneinheit. Der maximale Förderbetrag für Plusenergiehäuser liegt bei 12,5%, also 18750 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie auf der KfW-Website.

Bei Ihnen sind Fragen offen geblieben? Stellen Sie gern den Kontakt her, wir bemühen uns, alle Unklarheiten zu beseitigen!

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